Thomas Maier hat an der Universität Köln Diplomregionalwissenschaften Lateinamerika studiert und anschließend am Institute of the Americas, University College London, eine Promotion zur transnationalen Geschichte der Sozialpolitik in Argentinien aufgenommen. Neben der Gründung von mehreren Netzwerken für Young Scholars organisierte er zahlreiche Konferenzen, Workshops, Seminarreihen und Panels und hat seine Forschung in zahlreichen internationalen Konferenzen vorstellen können. Seit 2015 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Geschichte Lateinamerikas an der Universität Bremen, wo er neben Lehre unter anderem zu den Themen Transatlantische Migrationsgeschichte und Lateinamerikanische gender-geschichte vielfältige Aufgaben im Wissenschaftsmanagement übernommen hat, von der Internationalisierung der AG, über die Mitarbeit an der erfolgreiche Bewilligung eines Sonderforschungsbereichs (Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik- SFB 1342) und die Koordination international besetzter Tagungen.

Seit 2003 ist Thomas Maier Mitglied beim Schutzwaldvereins e.V., war jahrelang Vorstandsmitglied und hat über die Jahre die Implementierung des Weltwärts-Programms begleitet, neben anderen Schwerpunkten wie Seminarkonzeption und-leitung und dichte Betreuung der Freiwilligen. Aktuell ist Thomas Maier vor allem für die Forschungskoordination zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und ecuadorianischen Partners zuständig.

Als unabhängiger, selbstständiger Wissenschaftler hat er in den letzten Jahren mehrere Studien für Organisationen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes durchgeführt. Schwerpunkte waren hierbei die potentielle Erreichbarkeit unterrepräsentierter Gruppen für entwicklungspolitische Freiwilligendienste; die Motive, Interessen, Erwartungen und Befürchtungen sowie Einstellungen und Perspektiven hinsichtlich eines möglichen Engagements als Fachkraft in der Entwicklungszusammenarbeit für Fachkräfte und Schulabgänger*innen; Und die strategische Ausrichtung der Partnerarbeit im Nord-Süd-Kontext.